Ein voller Erfolg war unsere erste „Woche der Musik“ vom 28. August  bis zum 5. September

Schnuppern, testen, spielen
 
Von Christine Jäckel (Allgemeine Zeitung 03.09.2010)

MUSIKSCHULE Mittlere Nahe präsentiert Bandbreite an Angeboten

Ein buntes Forum mit vielen Mitmachaktionen und neuen Angeboten bot sich den Besuchern beim Tag der offenen Tür der Musikschule Mittlere Nahe. „Reinschnuppern - Antesten - Loslegen” lautete das Motto, unter dem Musikschulleiter Marc Kluschat und die Lehrkräfte die ganze Palette der musikalischen Ausbildung vorstellten. 1 000 Schüler hat die Musikschule Mittlere Nahe derzeit, neben der Alfred-Delp-Schule in Hargesheim und dem Lina-Hilger-Gymnasium in Bad Kreuznach gibt es noch etwa zwölf weitere Unterrichts-Standorte in Schulen und zudem etliche gemeinsame Projekte mit Musikvereinen.
Viele Musiker-Träume beginnen mit dem Wunsch, ein bestimmtes Instrument zu erlernen. Hat man es dann in der Hand und probiert es aus, lässt sich in einigen Fällen schon absehen, ob es funktioniert oder nicht, oder ob es vielleicht der Anfang einer langen Freundschaft ist. Selbst ausprobieren, ob man beispielsweise der Klarinette einen Ton entlocken kann, oder ob es eher „funkt” wenn man am Klavier oder Schlagzeug sitzt, konnten die Besucher bei der Info-Veranstaltung. Weil sich manchmal die Faszination für ein bestimmtes Instrument nach den ersten Unterrichtsstunden schnell legt, bleibt es oft bei diesem einen Versuch. „Die Musikschule hat dafür jetzt das „Instrumentenkarussell” im Angebot, das den Mädchen und Jungen im ersten und zweiten Schuljahr ermöglicht, in einem Jahr fünf bis sechs verschiedene Instrumente kennen zu lernen“, erläuterte Schulleiter Kluschat. Dabei erhalten die Schüler in Dreiergruppen jeweils sechs Wochen lang Unterricht auf einem Instrument, dann wird gewechselt. Weil musizieren umso mehr Spaß macht, wenn man es in der Gruppe lernt und übt, erweiterte man das Angebot an Ensembles, die auf ganz individuelle Wünsche und Vorstellungen der Musikfans eingehen, sowohl, was die Übungszeiten betrifft als auch die Zusammensetzung der Formationen und die musikalische Ausrichtung. Da ist das gesamte Spektrum von Klassik bis Cross-Over denkbar, das man auch am Aktionstag erleben konnte: in der Aula etwa beim offenen Schülerkonzert mit Klavier-Solisten, der Bläserklasse oder den Streichern. Oder im Freigelände bei den Auftritten der Bands der Rock-Pop-Werkstatt und der Musiker des Jazz-Workshops.

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Eine Band ganz nah am Publikum

Von Benjamin Hilger (Allgemeine Zeitung 09.09.2010)

AKTIONSWOCHE Musikschule Mittlere Nahe präsentiert die ganze Bandbreite ihres Könnens

(bhw). Zum zweiten Teil einer musikalischen Aktionswoche luden die Verantwortlichen der Musikschule Mittlere Nahe um Schulleiter Marc Kluschat in den Bonnheimer Hof nach Hackenheim ein. Ein Jazzabend mit „Joe Schulz and Friends“ stand auf dem Programm. Es wurde zu einem fulminanten Ereignis.
Die fünfköpfige Besetzung um Bandleader und Schlagzeuger Joe Schulz präsentierte Standart Jazz, Mainstream, Bossanova und Swing vom Feinsten. Im zweistündigen Programm des aus Musikschullehrern bestehenden Ensembles wurden „The days of wine and roses“, „Satin doll“ oder „Sunny“ geradezu zelebriert. Regelmäßiger Szenenapplaus nach gelungenen Soli der einzelnen Musiker demonstrierte immer wieder aufs Neue, wie gut die Band das Publikum erreichte.
Joe Schulz bewies gemeinsam mit Sängerin Franziska Klein, dem Gitarristen Axel Gießmann, Bassist Florian Werther und Karl-Heinz Nagel am Klavier große Klasse. Großer Beifall des Publikums war die Belohnung.
Schulleiter Marc Kluschat zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Abends. Ein ebenso großer Erfolg war auch die erste Veranstaltung der Aktionswoche, in der die Musikschule die volle Breite ihres Angebotes zeigen will. Mit einem Tag der offenen Tür in der Musikschule wurde der Auftakt gesetzt.
„Joe Schulz and Friends“ konnten mit tollen Jazzarrangements ihr Publikum im Bonnheimer Hof spielend überzeugen.

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Von Beatles bis Piazolla

Von Jens Fink (Allgemeine Zeitung 08.09.2010)

KONZERT Gitarren-Virtuosen Kluschat und Faus begeistern ihre Zuhörer

Mit einer originellen Abfolge klassischer und moderner Werke begeisterten die Gitarristen Marc Kluschat und Michael Faus in der Evangelischen Kirche. Sie gastierten im Rahmen einer Konzertreihe der Musikschule „Mittlere Nahe.“
Mit dem virtuosen Spiel ihrer akustischen Gitarren zogen die beiden jungen Musiker ihre Zuhörer sofort in ihren Bann. Bereits bei den sanften Klängen des einleitenden „Le Rossignol“ offenbarten Faus und Kluschat ihr außergewöhnliches, musikalisches Vermögen. Gefühlvoll stimmten sie das „Präludium und Fuge in E-Dur“ des zeitgenössischen Komponisten Mario Castelnuevo-Tedesco an und zelebrierten dabei förmlich die „wohltemperierten Gitarren“ des Maestros. Sich im Zusammenspiel perfekt ergänzend, intonierten Kluschat und Faus den spanischen Tango eines Isaac Albeniz und temporeich servierten sie den argentinischen „Tango ultimo“ von Astor Pantaleon Piazolla. Stimmungsvoll und rhythmisch interpretierten die Gitaristen den „Rumba“ eines Dieter Kreidler und begeisterten auch mit einer rasanten Abfolge spanischer und südamerikanischer Volkslieder. Im Kontrast dazu stimmten die Musiker bekannte Hits der „Beatles“ an. Für ihre originellen Versionen von „Nowhere man, „For no one“ und „Cry baby cry““ ernteten die Instrumentalisten den begeisterten Applaus ihrer Zuhörer.
Weitere Höhepunkte des Konzertes stellten die Solo- Auftritte der beiden Virtuosen dar. So faszinierte Michael Faus mit Johann Sebastian Bachs überaus anspruchsvoller „Chaconne“, die er ebenso meisterhaft interpretierte wie die „Recuerdos de la Alhambra“, wo Faus mit klassischem spanischen Gitarrespiel glänzte. Marc Kluschat setzte mit „Take five“ einen jazzigen Akzent besonderer Art und begeisterte mit dem melancholischen und doch mitreißenden Beatles-Klassiker „Eleanor Rigby.“ Den von den beiden Musikern gebotenen, qualitativ außergewöhnlichen Hörgenuss quittierten die Zuhörer schließlich mit entsprechend enthusiastischem Beifall.


  
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Begeisterten mit konzentriertem und virtuosem Spiel: Marc Kluschat (links) und Michael Faus. Foto: Jens Fink

 

Kontraste in der Musik

Von Christine Jäckel (Allgemeine Zeitung 07.10.2010)

MUSIKSCHULE Lehrerkonzert so vielseitig wie die Ausbildung

Ein breites Spektrum, um musikalisch aktiv zu werden, bietet die Musikschule Mittlere Nahe ihren rund 1000 Schülern. So vielfältig wie die Instrumentenausbildung, so vielfältig sind die musikalischen Stilrichtungen, das zeigte das Lehrerkonzert in der Loge zum Abschluss der Musikwoche. „Contrasts in Music“ war das Programm überschrieben, zu dem Musikschulleiter Marc Kluschat die Zuhörer im Rudi-Müller-Saal begrüßte, und an Kontrasten ließen es die Akteure, mal als Solisten, mal im Ensemble, nicht fehlen.
Zum Singen benötigt man noch nicht einmal ein kostspieliges Instrument, wenn es darum geht, den Ton zu treffen, gleichgültig, ob man für die Badewanne oder für den Grand-Prix trainiert. Welch große Ausdrucksfähigkeit eine geschulte Stimme entwickeln kann, demonstrierte Hee Suk Kim-Lang, Leiterin der Gesangsklasse, mit einer Puccini-Arie. Katalyn Karsai-Karoly, die sie dabei am Flügel begleitete, unterhielt zuvor mit zwei lyrischen Klavierstücken. Übungsstücke für Schüler, französische Etüden, entwickelten Komponisten im 19. Jahrhundert zu eigenständigen Konzertwerken. Rolf Sieren interpretierte zwei Etüden von Frédéric Chopin, die schon den fortgeschrittenen Klavierschüler fordern und durchaus geeignet sind, pianistischen Ehrgeiz zu wecken. Die jeweils eigene Charakteristik der verschiedenen Instrumente und ihr Klangrepertoire verdeutlichten die weiteren Solobeiträge, etwa von Dmytro Chub, der mit dem Akkordeon ein Stück des bekannten Akkordeonisten Alain Musichini interpretierte. Die Streicher vertrat Peter Jutz, dessen Beitrag auf der Geige wieder in die Kammermusik entführte. Auch Rolf Sieren (Klavier) und Joachim Manskirsch (Oboe D'Amore) begeisterten mit einem Stück ernster Musik, mit dem Ave Maria von Anton Bruckner. Von Georg Philipp Telemann, der ebenfalls einige Stücke für das seit der Barockzeit beliebte Instrument geschrieben hat, präsentierten Elke Keil-Jutz (Blockflöte) und Marc Kluschat (Gitarre) einen hinreißend gespielten Auszug aus der Partita Nummer 5 in e-Moll.
Dass auch die Flöten ein breites Spektrum haben, hörte man bei der Histoire du Tango, Petra Erdmann spielte das Stück von Astor Piazolla auf der Querflöte, am Flügel begleitet von Heidrun Eggert. Aus der Abteilung Populäre Musik präsentierten Axel Gießmann (Gitarre), Jürgen Kochler (Bass), Karl-Heinz Nagel (Klavier) und Joe Schulz (Schlagzeug) „Interplay“, ein Stück des Modern-Jazz-Pianisten Bill Evans, und mit „Affirmation“, eine Komposition des Sängers und Gitarristen José Feliciano, dessen Bandbreite musikalischer Arbeit auch einiges an Kontrasten vorzuweisen hat.

 

Weitere Bilder vom Tag der offenen Tür finden Sie hier