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Rolf Sieren

 
Instrument:pfeil-re.gif (9x13) Klavier
für Kinder und Erwachsene
Unterricht:

Montag: LiHi Bad Kreuznach
Mittwoch: LiHi Bad Kreuznach
Freitag: Grundschule Nord Bad Kreuznach

musikalischer
Hintergrund:
Ich bin seit 1988 an der Musikschule Mittlere Nahe beschäftigt als Klavierlehrer. In dieser Zeit habe ich wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Menschen und Musik machen dürfen. Ich habe viele Schüler im Klavierspiel vorangetrieben, einige so weit, dass sie 1. Preise bei Jugend Musiziert gewannen und in einigen Fällen Musik studierten.

Zu meinem musikalischen Werdegang:
Ich begann das Klavierspielen mit 10 Jahren und kam so flott voran, dass ich mit 14 schon mein erstes Geld durch Orgelspielen verdiente. Nebenher versuchte ich mich an vielen anderen Instrumenten: Klarinette, Trompete, Oboe, Geige, Fagott und Kirchenorgel – ich kam aber immer wieder zum Klavier zurück. 1983 beschloss ich im Alter von 21 Jahren Musik zu studieren, übte zum ersten Mal im Leben ernsthaft und bestand die Eignungsprüfung für Schulmusik am Fachbereich Musik der JoGu-Universität Mainz. In den nun folgenden Jahren des Studiums zog es mich aber immer mehr zur Musik statt zur Pädagogik, vor allem als Klavierbegleiter war ich sehr gefragt. Das ist zwar ein anstrengender Job, man lernt aber sehr viel. Folgerichtig wechselte ich nach dem 9. Semester auf den Studiengang Diplom-Musikschullehrer und machte dort 1990 einen staatlich anerkannten Abschluss. Da ich zu dem Zeitpunkt das Gefühl hatte, noch nicht fit genug auf dem Klavier zu sein, begann ich ein Künstlerisches Aufbaustudium bei Wolfgang Schamschula am Peter-Cornelius-Konservatorium, Mainz. Dort machte ich gehörige Fortschritte und schloss das Studium 1993 mit der künstlerischen Reifeprüfung ab.
Von 1988 bis 2005 hatte ich einen Lehrauftrag am Fachbereich Musik in Mainz für Klavier und Korrepetition. Noch während meiner Studienzeit besuchte ich Kammermusikkurse bei Menahem Pressler (Beaux-Arts-Trio) und einen Klavierkurs bei Jacob Lateiner (Juilliard School, New York) und einen Jazzkurs bei Jiggs Wigham. Außerdem spielte ich von 1981-1992 durchgehend in verschieden Jazz-Rock Bands, für die ich eigene Stücke komponierte.
In der Zeit danach begann ich nebenher das Singen im Solo-Ensemble und besuchte 1995 und 2000 die Sommerkurse des Hilliard-Ensembles. Seit 25 Jahren bin ich nebenberuflich Chorleiter. Dort lege ich wert darauf, dass jeder Chor , den ich leite, ein Konzert bestreiten kann und will. Zur Zeit erarbeite ich mit der Mannheimer Liedertafel die Barockoper „King Arthur“ von Henry Purcell.

Zu meinem Unterricht:
Das wichtigste im Klavierunterricht ist, dass der Schüler möglichst in jeder Stunde weiterkommt. Das setzt voraus, dass einerseits ich als Lehrer mich in den Schüler hineinversetzen kann und ihn musikalisch dort abhole, wo er gerade steht, und andererseits, dass der Schüler zu Hause übt, was dem Training im Sport entspricht. Im Unterricht bevorzuge ich höfliche Umgangsformen, basierend auf gegenseitigem Respekt und humorvoller Grundstimmung. Das beinhaltet zum Beispiel, dass ich 6-jährige Anfänger zuerst befrage, was sie schon können und was sie ganz grob über Musik wissen, welche Lieder sie kennen. In der Folge kann ich dann den Unterrichtsstoff auf das Notwendige begrenzen und verankern durch vormachen-nachmachen, mitmachen, singen, klatschen, Noten schreiben. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung bin ich dazu übergegangen, keine Klavierschule zu benutzen, sondern je nach individueller Veranlagung vorzugehen. Fingerübungen sind erst bei den Fortgeschrittenen nötig, sie führen ansonsten sehr schnell zum Weghören, da sie kein musikalisch interressantes Material beinhalten. Im Zentrum meines Unterrichts stehen Steigerung des Konzentrationsvermögens, schnellere Verarbeitung von musikalischen Datenmengen, Schärfung der Wahrnehmung (Lesen und Hören) und geistige Disziplin. Bei Fortgeschrittenen heißt das: gemeinsame Suche nach interressanten Klavierstücken, Lesen und Erklären des Notenbilds, Arbeiten an der klanglichen Umsetzung, Bewegungsanalyse und -verbesserung, Erläuterung variativer Übmethoden.